Neue Materialien und Werkstoffe

Jeder dritte Beschäftigte des Freistaats ist in der Materialherstellung oder -verarbeitung tätig. Thüringens traditionelle Stärken liegen in der Fertigung von Glas und Keramiken. In den letzten Jahren zeigten gerade die Metall- und Kunststoffverarbeitung hohe Zuwachsraten. So zählt die Thüringer Kunststoffindustrie mit 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2009 zu den umsatzstärksten Branchen des Freistaats. Für 2010 wird mit einem Umsatzwachstum von ca. zehn Prozent gerechnet. 

Material-Innovationen beeinflussen andere Technologiefelder und Branchen auf Grund ihrer „Enabling“-Funktion entscheidend. Thüringer Unternehmen setzen beispielsweise mit selbstleuchtenden oder hautpflegenden Textilien sowie ressourceneffizienter Oberflächenfunktionalisierung Trends in der Produktentwicklung und eröffnen damit neue Marktchancen.

Thüringens Know-how im Materialbereich wächst dynamisch in den themenspezifischen Netzwerken und Branchenclustern. Hier arbeiten Unternehmen mit Forschungseinrichtungen des Freistaats zusammen und bringen mit ihren Innovationen Weltneuheiten hervor. Durch die übergreifende Kommunikationsplattform „MiT - Material innovativ THÜRINGEN“ mit ihren fünf Arbeitsgruppen (Nano-, Oberflächen- und Grenzflächentechnologien, Wissens- und Prozesskette, Lebenswissenschaften/Nachhaltigkeit, Aus- und Weiterbildung) werden die materialseitig orientierten Aktivitäten in Thüringen branchenübergreifend gebündelt und ein zielgruppenspezifischer Informationsaustausch praktiziert. Das MiT-Koordinierungsbüro ist bei der LEG Thüringen mbH angegliedert.
Spezielle Details zur Kunststoffindustrie können Sie auch in unserem Factsheet „Kunststoff in Thüringen“ nachlesen.

Ihr Ansprechpartner

Dr. Wolfgang Seeber

Abteilung:

AIC – Akquisition, International und Clustermanagement

Mainzerhofstraße 12
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