Neue Materialien - Werkstofftechnologie

Jeder dritte Beschäftigte des Freistaats ist in der Materialherstellung oder –verarbeitung tätig. Thüringens traditionelle Stärken liegen in der Fertigung von Glas und Keramiken, in den letzten Jahren zeigten gerade die Metall- und Kunststoffverarbeitung hohe Zuwachsraten. So zählt die Thüringer Kunststoffindustrie mit 2,7 Mrd. Euro im Jahr 2008 zu den umsatzstärksten Branchen des Freistaats.
Material-Innovationen beeinflussen andere Technologiefelder und Branchen entscheidend. Beispielsweise mit selbstleuchtenden oder hautpflegenden Textilien setzen Thüringer Unternehmen Trends in der Produktentwicklung und eröffnen damit neue Marktchancen.
Thüringens Know-how im Materialbereich wächst dynamisch in den themenspezifischen Netzwerken und Branchenclustern. Hier arbeiten Unternehmen mit Forschungseinrichtungen des Freistaats zusammen und bringen mit ihren Innovationen Weltneuheiten hervor. Durch die übergreifende Kommunikationsplattform „MiT - Material innovativ THÜRINGEN“ mit ihren fünf Arbeitsgruppen (Nano-, Oberflächen- u. Grenzflächentechnologien, Wissens- und Prozesskette, Lebenswissenschaften/Nachhaltigkeit, Aus- und Weiterbildung) werden die materialseitig orientierten Aktivitäten in Thüringen branchenübergreifend gebündelt und ein zielgruppenspezifischer Informationsaustausch praktiziert. Das MiT-Koordinierungsbüro ist der LEG Thüringen mbH angegliedert.
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Dr. Wolfgang Seeber
Projektleiter
Abteilung: Akquisition, Technologie und Internationale Kontakte




