Vorträge Thermische Energiespeicher
Erfurt, 14.04.2010
Das Spektrum der Vorträge reichte von der Vorstellung der Studie "Thermische Speichertechnologien bei der effizienten Nutzung Erneuerbarer Energien/ Überschusswärme und ihre Umsetzung in Thüringen" von Herrn Prof. Dr.-Ing. Thomas Schabbach über einen Vortrag zu RubiTherm von Dr. Stefan Reinemann bis zu Herrn Dr. Baldur Unger mit seinem Vortrag zu "Molekularsieben als thermochemische Energiespeicher" (siehe Programm). Für eine gute Resonanz des WS sprechen auch die zwei zusätzlichen Kurzbeiträge der Solarice GmbH, Artern zum Thema „Solare Kälteanlagen zur (Wasser-) Eiserzeugung“ und von Herrn Bürger zum Thema „Vakuumisolationspaneele und 2,2m³ Speicher- Thermoskanne“ sowie die äußerst intensiven Pausendiskussionen, die auch nach Abschluss des WS anhielten. Die ersten Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis zeugen von der positiven Aufnahme des thematischen WS und von ersten konkreten Kontakten der Teilnehmer untereinander. Damit wurde der Anspruch/Ziel der Veranstaltung („erste Bestandsaufnahme“) deutlich übertroffen.
Schlussfolgerungen:
Thüringen kann auf eine breite Palette von Forschungs- und Industrielösungen im Bereich thermischer Energiespeicher zurückgreifen. Die Vorträge und Diskussionen ergänzten die vom in.RET Institut für Regenerative Energietechnik der FH Nordhausen vorgestellte Studie „Thermische Speichertechnologien zur effizienten Nutzung Erneuerbarer Energien/ Überschusswärme und ihre Umsetzung in Thüringen“ durch die Vermittlung praktischer Ergebnisse in sehr guter Form und machte die Thematik in vielen Teilen „begreifbar“. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass sensible Speicher für den Massenmarkt vor allem durch die Heizungshersteller vorangetrieben werden. Dieser Markt ist weitestgehend besetzt. Chancen für Thüringer Unternehmen ergeben sich vor allem bei den saisonalen Speichern und bei Speichern für Sonderanwendungen. Sonderanwendungen sind z.B. mobile Anwendungen, Produkte für physiologische Anwendungen (Arzneimittel, Blutprodukte, Lebensmittel, Gesundheitsmarkt u.a.), Anwendungen in Temperaturbereichen außerhalb der Wasserspeicher und Anwendungen, die eine sehr schnelle Be- und Entladung der Speicher erfordern (z.B. Automotiv), um nur einige zu nennen. Für viele Anwendungen sind Lösungen auf FuE-Basis vorangetrieben worden. Die Entwicklung „marktreifer Produkte“ zu beschleunigen ist eine der zentralen Fragestellungen. Nun sind Systemanbieter gefragt die gemeinsam mit den Speicher- und Speichermaterialherstellern die nächsten Entwicklungsschritte angehen.
Download Abstract Studie (500 KB)
Wärmespeicher auf Salzbasis (2 MB)
Dr. Heiner Marx
Thermischer Energiespeicher (3,7 MB)
Dr. Wolfgang Stürzebecher
(Solar-) Wärmespeicher aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) (2,6 MB)
Dipl.-Ing. Dieter Zisowsky
Ihre Ansprechpartner
Technologiemanagement Thüringen
Abteilung: Akquisition, Technologie und Internationale Kontakte
Ihre Ansprechpartnerin
Solveig Kögel
Projektleiterin Veranstaltungen
Abteilung: Unternehmenskommunikation


